Wie erfahre ich die Hypnose?
Sie werden in der Hypnosesitzung durch den Therapeuten sanft in eine tiefe Entspannung geführt. Diese Entspannung führt bei dem Probanten zu einem veränderten Bewusstseinszustand. Wir können es auch Trance nennen. Eine Trance ist ein natürlicher Bewusstseinszustand, in dem die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich konzentriert bleibt. Jeder erfährt im Alltag immer wieder Trance-Zustände. Der Unterschied zur Hypnose- oder Hypnotherapie ist, dass hier ganz betimmte Trancen bewusst erzeugt werden (Jede Werbung versucht das im Grunde auch).
Unter Anleitung des Hypnotiseurs richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen, die Vorstellungskraft wird erhöht und die Eindrücke der Aussenwelt treten mehr und mehr in den Hintergrund und erscheinen unwichtig. Unter Hypnose kann man sich deutlich besser erinnern als im Wachzustand. Und häufig werden Gefühle intensiver erlebt.
In diesem Zustand der Trance lässt sich das Unbewusste leicht verändern. Im therapeutischen Rahmen wird die Art der Veränderung vor der Behandlung im Gespräch mit dem Probanden festgelegt. Ganz wichtig ist, dass der Probant sich nur hypnotisieren lässt, wenn er Vertrauen hat in den Hypnotiseur. Da diese Technik leicht missbraucht werden kann, ist sie ingesamt in Verruf geraten. Einen Menschen zu hypnotisieren ist keine Kunst. Eine Kunst ist aber sehr wohl, die Hypnose so anzuwerden, dass der Probant einen nachhaltigen Nutzen dadurch hat.
Wichtig ist, dass sich das Bewusstsein des Probanten stabil verändert. Wenn die Wirkung der Hypnoseintervention nach drei bis sechs Monaten verblasst, muss gewähleistet sein, dass der Probant nicht wieder in die alten Muster zurückfällt.
Die Hypnosebehandlung wird deshalb durch andere Maßnahmen ergänzt. Im Rahmen der Raucherentwöhnung durch den dazugehörigen Kurs. Bei anderen Indikationen durch ergänzende Techniken und Bewusstseinsarbeit.

